Was ist Shiatsu?
Im Japanischen bedeutet das
Wort Shi Finger und atsu
Druck. Shiatsu, auch Akupressur genannt, ist eine orientalische
Massage, bei der bestimmte Punkte des Körpers gepresst werden,
um Schmerzen, Spannungen, Ermüdungen und Krankheitssymptome zu
lindern. Diese Punkte nennt man Tsubos. Sie sind
spezifische Stellen in der Haut und im Muskelsystem des
Körpers, wo Schmerzen und Unbehagen verursacht werden, wenn
der Strom der Energie, der durch den Körper fliesst, blockiert
ist.
Beim Shiatsu behandeln wir die Tsubos, was dem Patienten zuerst
manchmal weh tut, aber schliesslich den Energiekreislauf wieder in Gang
bringt. Das schmerzende Tsubo ist jedoch nicht der Ursprung der
Beschwerde und kann in der Tat weit weg von diesem liegen.
Die 365 Tsubos, auch Akupunktur- oder Pressurpunkte genannt, liegen entlang den "Meridianlinien", auf den vierzehn Kanälen, durch welche die Lebenskraft fliesst. Während der Behandlung wird sich der Shiatsu-Patient manchmal eines Hochsteigens von Energie in den Meridianen bewusst. In der Shiatsu-Praxis benutzen wir ungefähr 92 Tsubos. Der Akupunkteur setzt seine Nadeln an denselben Punkten ein.
Idealerweise ist der beste Gebrauch von Shiatsu nicht Krankheiten zu heilen, sondern Gesundheit, Vitalität und Widerstandsfähigkeit des Körpers zu kultivieren, die inneren Organe zu kräftigen und zu verhindern, dass Energie überhaupt erst im Tsubo blockiert wird.
Shiatsu wird am leicht bekleideten Körper oder direkt auf der Haut ausgeführt. Es eignet sich für alle Personen vom Säugling bis zum betagten Menschen, auch während und nach der Schwangerschaft.
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